Gruppe für eine Schweiz ohne Armee

Einreichung: Prominente Stimmen für die GSoA

 
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Über 250'000 Schweizerinnen und Schweizer haben die beiden Initiativen der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee unterschrieben - Offiziere, Soldaten, PolitikerInnen, KünstlerInnen. Mit guten Gründen!

Aus der deutschsprachigen Schweiz:

aus der französischsprachigen Schweiz:


"Die Schweiz muss sich für das nächste Jahrhundert - damit es nicht das letzte der Zivilisation werde - nicht nur "besser positionieren", sondern neu denken. Dazu bietet das historische Gut der allgemeinen Wehrpflicht nicht den einzigen, aber einen gewichtigen Anlass. Aus ihrem Grundsatz kann und muss, unter global veränderten Bedingungen, ein erweitertes Verständnis der Bürgerpflicht entwickelt werden, die dem Aufbau einer weltweiten Zivilgesellschaft dient. Nur diese ermöglicht ihren Teilnehmern auch die erwünschte Sicherheit der demokratischen Institutionen und damit auch den Schutz an Leib und Leben sowie der Menschenwürde.

Ich unterstütze jeden Schritt auf diesem langen Weg, damit auch die beiden Initiativen der GSoA, in der Überzeugung, dass sich das ursprüngliche Konzept ‚Schweiz ohne Armee' überlebt hat: es geht jetzt um eine Welt mit weniger Gewalt."

Adolf Muschg, Schriftsteller ^


Der Anfang eines globalen Projektes

"Die Schweiz hat keine Armee. Einfach, weil es der sinnvollste Weg in die Zukunft ist! Noch immer verschleudert die Schweiz mit der Armee und seinem unsinnigen Apparat täglich rund 15 Millionen Schweizerfranken. Diese Mittel werden dringend gebraucht für sinnvollere, nachhaltige Investitionen. Letzte Woche beteuerte Bundesrat Deiss, dass die Schweiz noch immer bestrebt sei, für die Entwicklungszusammenarbeit 0,4 % der Bruttosozialproduktes auszugeben, sobald der Bundeshaushalt dies zulasse. Durch die Abschaffung der Armee und damit der Aufhebung aller Leerläufe, könnte diese Zielsetzung bald mehr als erreicht werden. Die frei werdenden Mittel würden noch längst ausreichen um eine wirkungsvollen professionellen Katastrophenhilfsdienst aufzubauen. Es würde auch Mittel frei um endlich vermehrt eine ursachenorientierte Sicherheitspolitik aufzubauen. Ein vermehrtes Engagement der Schweiz zur Einhaltung der Menschenrechte weltweit könnte mithelfen Konflikte zu vermeiden. Dort wo Konflikte entstehen, hätte die Schweiz mehr Mittel zur Verfügung um gewaltfreie Konfliktlösungsmöglichkeiten zu unterstützen.

Die Armeeabschaffung in der Schweiz macht Mittel und Energien frei, sich vermehrt für die Grundrechte aller einzusetzen. Sie eröffnet die Möglichkeit für mehr Gerechtigkeit als Ziel eines globalen Projektes. Ein Projekt, dessen Ziel es ist, eine neue Sozialordnung durchzusetzten, eine verantwortungsvolle Beziehung zu den Ressourcen, zur Biosphäre und dem Kosmos aufzubauen und dies mit demokratischen Mitteln und Methoden der Gewaltfreiheit."

Pia Hollenstein, Nationalrätin Grüne Kt. St.Gallen ^


"Ich unterstütze die beiden neuen GSoA-Initiativen, weil meine Arbeit als Berater für Militärdienstverweigerer noch immer nicht übeflüssig ist - ganz im Gegenteil: noch mehr junge Männer als vor zehn Jahren halten es in der Schweizer Armee nicht aus, und noch immer blockieren Militärs und Politiker den Weg zu sinnvollen Alternativdiensten. Die Schweizer Armee ist noch immer ein grosses Hindernis auf dem Weg zu einer echten Friedenspolitik."

Ruedi Winet, Beratungsstelle für Militärverweigerung und Zivildienst, Zürich ^


"Mit den 8,9 Millionen, die Bellasi abgezweigt hat für Militärübungen, die nie stattgefunden haben, könnte die Stadt Bern 45 Kinderkrippen-Plätze 10 Jahre lang finanzieren. Hätten wir die über fünf Milliarden, welche die öffentliche Hand für die Landesverteidigung jährlich ausgibt, zur Verfügung, um die wirklichen Probleme anzupacken, dann könnten wir einen sinnvollen Beitrag für eine sozialere, gerechtere und somit auch sicherere Schweiz leisten."

Therese Frösch, Finanzdirektorin der Stadt Bern, Grünes Bündnis ^


"Dreihundert Tage Dienst habe ich gemacht, Tage voller Langeweile und sinnloser Tätigkeit. Ich kann mir keinen Feind vorstellen, der mit unserer Armee zu besiegen wäre. Die Kämpfe, die unser Land auszufechten hat, lassen sich nicht mit Waffen gewinnen, die Kämpfe gegen Arbeitslosigkeit, gegen soziale Entwurzelung, gegen die Zerstörung der Umwelt. An diesen Kämpfen wird es sich entscheiden, ob unser Land eine Zukunft hat.

Peter Stamm, Journalist und Schriftsteller ^


"Die Stärke der Schweiz ist nicht das Kriegs-, sondern das Friedenshandwerk. Die Welt hat dieses auch nötig."

Hanspeter Uster, Regierungsrat des Kantons Zug, Co-Präsident SGA ^


"Ich unterstütze die GSoA-Initaitiven, weil die Fragen rund um den schweizerischen Militarismus in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von so grossem Interesse sind, dass ich sämtliche Bemühungen um die Hinterfragung der Schweizer Armee begrüsse."

Erika Paneth, Sekretärin Friedensrat ^


"Eine Schweiz ohne Armee wäre ein ungeheurer Akt der Vernunft - das hat schon Friedrich Dürrenmatt so treffend gesagt. Denn die real vorhandenen Konflikte militärisch lösen zu wollen, ist blanker Wahnsinn. Was dringend nötig ist, ist mehr Unterstützung für gewaltfreie und zivile Konfliktbearbeitung. Genau das fordert die Initiative für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst.

In siebzehn Jahren müsste mein Sohn ins Militär. Ich hoffe, dass es nicht mehr so lange dauert, bis die Schweiz endlich vernünftig wird."

Franziska Teuscher, Nationalrätin Grünes Bündnis ^


"Es wäre schon lange an der Zeit gewesen, einen zivilen Friedensdienst auf die Beine zu stellen. Wenn es zu meiner RS-Zeit einen zivilen Friedensdienst gegeben hätte, hätte ich mit Freuden dort Ersatzdienst geleistet. Wenn ich zudem sehe, was zur Zeit für ein Kabarett im Departement Ogi abgeht und bedenke, wieviel Geld im Militär verpulvert wird mit unnötigem Herumfahren, Munition verballern, damit das Munitions-Kontingent für den nächsten Dienst wieder gestellt wird, fällt es mir leicht, für eine Abschaffung der Armee zu votieren."

Coni Allemann, Kabarettist ^


"Die Schweiz ist militärisch nicht bedroht. Das weiss auch die Armee. Kriegstauglich will sie deshalb gar nicht mehr sein, friedenstauglich ist sie noch viel weniger. Ohne Armee und mit einem freiwilligen Zivilen Friedensdienst können wir einen Beitrag zu einer friedlicheren und solidarischeren Welt leisten."

Regula Rytz, Grossrätin Grünes Bündnis Bern, Historikerin ^


"Die Armeefrage hat für mich persönlich nicht mehr erste Priorität. Dennoch ist eine Schweiz ohne Armee auch heute angesichts überstaatlicher Einigungsprozesse und militärlastiger Systeme ‚kollektiver Sicherheit' eine ernstzunehmende, valable Perspektive. Die zivilistische Offensive eines freiwilligen Friedensdienstes hat darin ihr Heimatrecht, verdient aber auch in einer Schweiz volle Unterstützung."

Marc Spescha, Anwalt, Gründungsmitglied GSoA ^


"Weit und breit ist keine militärische Bedrohung der Schweiz in Sicht. Unser Land ist deshalb geradezu der ideale Standort, um neue Visionen der gewaltlosen Konfliktbewältigung zu erproben. Mit Weltoffenheit, Solidarität und internationaler Friedensförderung könnten wir an Glaubwürdigkeit und Stärke gewinnen. Ich unterstütze die GSoA-Initiativen, weil sie einen unverzichtbaren Beitrag für diese Vision darstellen."

Ruth Gonseth, Nationrätin Grüne Partei BL ^


Ein Lob der Feigheit von Jürgmeier

"Ich bin für die Abschaffung der Armee. Weil ich Angst habe. Angst vor dem Rattern der Maschinengewehre. Vor körperlichem Schmerz. Und vor lauten Männerstimmen. Zugegeben. Es gibt ehrenwertere Gründe für die Entwaffnung der Soldaten. Den Weltfrieden und die Sanierung der Bundesfinanzen. Schliesslich verweigert nicht einmal der Pazifist den Marschbefehl mit der naheliegenden Begründung, er habe Angst vor Verletzung und Tod. Denn, wie sagte doch der ehemalige Ausbildner einer Antiterror-Einheit: ‚Ich habe keine Angst, weil ich stärker bin. Das nenne ich Mann.' Das ist der Kern männlicher Sozialisation - die Überwindung, genauer Verdrängung der Angst. In magischen Ritualen - und der Weg vom Knaben zum Soldaten gehört dazu - werden Gefahrensituationen von ihrer realen Bedrohlichkeit ‚gereinigt'. Nicht die Gefahr wird als das Bedrohliche wahrgenommen, sondern die entmännlichende Angst. Denn es gehört zum ‚Konzept Mann', dass ‚der Mann' sich nicht fürchte, Unterwerfender und nicht Unterworfener sei. Männer sind Soldaten sind Mörder. Und das nicht nur im Krieg. Sie marschieren, ohne Rücksicht auf eigene und fremde Verluste, durchs Leben, ‚höheren' Zielen entgegen. Gehorsam nach oben. Unbarmherzig gegen unten. Allzeit bereit, allzu menschliche Regungen wie Angst und Mitleid zu überwinden. Da können wir nur noch auf die Feiglinge hoffen, die, unehrenhaft, von der männlichen Fahne gehen. Oder auf die Abschaffung der Armee."

Jürg Meier, Winterthur. Schriftsteller/Journalist und Erwachsenenbildner. ^


"Bella-Si! am Beresina - die zivile Schweiz ist militärisch bedroht - von der eigenen Armee. Ökonomisch durch die Verschleuderung von Milliarden von Franken; durch eine Bürokratie, die niemand kontrolliert; durch Strukturen, die Chauvinismus zelebriert; durch eine Militärführung, die mit der Nato in regionale Kriege zu intervenieren beliebt.

Ein Gewinn für alle in der Schweiz Lebenden, dass wir nochmals die Gelegenheit haben, uns dieser Bedrohung zu entledigen.

Und herzlichen Dank auch an alle UnterschriftensammlerInnen, die sich nicht beirren liessen und diese Parforce-Leistung erbracht haben."

Peter Sigerist, SGB-Sekretär, Stadtrat Grünes Bündnis ^


"Trotz des kürzlichen Krieges und gerade wegen dieses Krieges ganz in unserer Nähe bin ich der Überzeugung, dass die Schweizerinnen und Schweizer ihre Armee abschaffen sollten. Um sich auf ihre eigentliche Stärke besinnen und durch Vermittlung, Hilfestellung und demokratisches Vorbild dafür sorgen zu können, dass aus Konflikten gar nicht erst Kriege werden."

Gisela Hürlimann, Sekretärin der GSoA Schweiz 1989 ^


"780 Mrd. US-Dollar flossen 1997 in die weltweite Aufrüstung. 13 Mrd. wären nötig, um die Ernährung zu sichern. Die UNO und zivilgesellschaftliche Anstrengungen können die nationalen Armeen ersetzen. Die beiden Initiativen setzen ein Zeichen. Der Friede kommt nicht alleine."

Ueli Mäder, Soziologe, Basta Basel ^


"Sicherheitspolitisch haben wir zwei Optionen. Erstens: Die Schweiz hat eine Armee. Sie wird Mitglied der Nato. Und die Schweizer Armee wird folglich in die Nato integriert. Dies führt weder zu einer Stärkung noch zu einer Schwächung der Nato, noch zu mehr Sicherheit in der Schweiz. Zweitens: Die Schweiz verwendet die horrende Summe von rund 11 Milliarden Schweizer Franken pro Jahr, die sie noch immer direkt und indirekt für die Armee ausgibt, für eine Friedenspolitik mit einer ausschliesslich zivilen Logik. Dies würde meiner Meinung nach von den anderen Staaten akzeptiert, vorausgesetzt wir setzen die entsprechenden Mittel für den Aufbau friedenssichernder Strukturen und die Entwicklungshilfe ein. Ich unterstütze klar die zweite Option. Sie ist friedenspolitisch und ökonomisch richtig und entspricht der humanitären Tradition der Schweiz."

Susanne Leutenegger Oberholzer, Nationalratskandidatin SP BL ^


"Mit der GSoA macht Politik Spass. Die Sklerose der politischen Behörden und ihre ‚Friede, Freude, Eierkuchen'-Mentalität kann nur von aussen überwunden werden. Nur die GSoA kann die schweizerische Betonmentalität auf Trab bringen und das Matterhorn umstürzen. Zum Glück bleibt die GSoA initiativ - ich habe lieber Visionäre als Divisionäre!"

Lukas Ott, Landrat Grüne BL ^


"Die Zeit des Militärs ist vorbei. Gekämpft und zu Tode gerüstet wurde zuviel. Die überholten Systeme und Muster haben abgedankt und versperren den Weg zu einer gerechteren und menschlicheren Gesellschaft. Jetzt sind neue Qualitäten und Taten von Nöten. Darum 2x Ja zu den GSoA-Initiativen."

Philipp Federer, Grüne Luzern ^


"Die Hauptfunktion der ersten GSoA-Initiative war die Befreiung der Gesellschaft aus den ideologischen und sozialpsychologischen Fesseln der Geistigen Landesverteidigung und damit verbunden der Bruch des Armee-Tabus; es ging wesentlich um die schweizerische Innenpolitik.

Die Hauptfunktion der beiden aktuellen GSoA-Initiativen betrifft die schweizerische Aussenpolitik: Soll die Schweiz eine Sicherheitspolitik fördern, die auf die Friedensentwicklung von unten, also auf liberale Lösungsmuster setzt? Oder soll sie eine Sicherheitspolitik fördern, die auf autoritäre Zwangsmittel von oben setzt? Uno oder Nato, Kant oder Hobbes heissen die Alternativen für jene, welche die bewaffnete Neutralität für überholt halten."

Jo Lang, Historiker, Kantonsrat und Mitglied der GSoA seit 1983 ^


"Schon wieder eine Armeeabschaffungsinitiative? Ach quatsch, das ist doch ein Nullargument! Man müsste jede Woche über die Abschaffung der Armee abstimmen können. Die Idee einer Schweiz ohne Armee muss politisch greifbar bleiben, deshalb sind Schritte in diese Richtung immer gut.

Der Zivile Friedensdienst als Möglichkeit des gewaltfreien Zusammenlebens - das ist der Schalter, der im Kopf der Menschen gekippt werden sollte. Der Zivile Friedensdienst fördert das Gute, statt einfach das Schlechte zu bekämpfen. Das finden wir extrem sinnvoll."

Ursus und Nadeschkin, Clowns ^


Die Grünen unterstützen beide Initiativen weil wir für eine aktive, solidarische Friedenspolitik sind. Die Grünen befürworten humanitäre Einsätze im Ausland und die Mithilfe bei friedenserhaltenden Interventionen im Rahmen der UNO oder OSZE. Einen Beitritt zur NATO lehnen die Grünen ab.

Ruedi Baumann, Präsident Grüne Partei Schweiz, Nationalrat


Aus der französischsprachigen Schweiz

"Au moment où des conflits armés éclatent dans toutes les régions du monde, la Suisse - pays protégé et privilégie - peut jouer un rôle considérable en ouvrant un débat national sur la non violence.

A l'heure où la vilolence prime sur le dialogue, tout effort en faveur de la médiation er du désarmement est à soutenir.

C'est pourqoui en mon nom, et au nom des Verts, je soutiens le dépot de ces deux initiatives et demande au Conseil national des les traiter dans les plus brefs délais."

Fabienne Bugnon, députée verte au Grand Conseil genevois et ancienne conseillère nationale. ^


"L'initiative la plus cohérente, la plus réaliste, la plus économique, tout à l'honneur des citoyens de l'an 2000."

René Cruse, Genève, Ancien combattant (France) contre le nazisme ^


"Je soutiens les initiatives

  1. Parce que j'ai une haute idée du rôle que la Suisse doit jouer sur la planète.
  2. Parce qu'actuellement ou dans un avenir relativement proche, je ne vois pas qui pourrait attaquer militairement notre pays. L'armée est donc évidemment inutile.
  3. Parce que la menace qui pèse sur chaque individu vient plutôt de l'ultra-libéralisme, de la folie de l'économie et de la mondialisation sauvage, que de l'armée d'un quelconque pays ennemi.
  4. Parce que l'argent gaspillé dans l'achat d'avions ou de blindés, qui ne serviront que de joujous à certains officiers, serait le bienvenu dans le social ou dans l'éducation.
  5. Parce que la Suisse, jusqu'à présent, n'a fait qu'éviter les guerres. Il serait temps qu'elle prépare la paix."

Michel Bühler, L'Auberson (VAUD), Chanteur-musicien-artiste ^


"A l'heure où la guerre que l'on dit propre montre de nouveau son visage sale dans les Balkans ; à l'heure où la guerre redevient instrument concret d'une politique coloniale ; à l'heure où les militaires et les gouvernants suisses se rêvent du côté des vainqueurs, l'abolition de l'armée et son remplacement par une politique civile de solidarité internationale avec les peuples ne sont pas que nécessaires : elles sont indispensables!"

Paolo Gilardi, membre du GSsA et de la direction nationale du SSP/Vpod ^


"Etant fortement engagé dans le soutien de la première initiative pour l'abolition de l'armée, votée en 1989, et de celle contre l'achat des F/A-18, je tiens à vous faire savoir, à l'occasion du dépôt des deux nouvelles initiatives du GSsA "La solidarité crée la sécurité: pour un service civil pour la paix" et "Pour une politique de sécurité crédible et une Suisse sans armée", que je suis toujours bien persuadé de l'actualité de la proposition d'une Suisse sans armée, et ce en particulier aujourd'hui, à l'heure où l'on assiste à une militarisation croissante des situations de conflit.

Les interventions militaires de la "communauté internationale" ne permettent pas de résoudre les questions politiques qui se posent, dans une optique de garantie des libertés et des droits de populations concernées pas ces conflits. Les interventions en Irak ou dans les Balkans illustrent tragiquement cette impasse.

Les deux initiatives déposées par le GSsA constituent une réponse, radicalement différente, qui doit être partie prenante d'une alternative à construire sur le plan européen, voire international."

Jean-Michel Dolivo, Lausanne, Avocat et syndicaliste USV ^


Cap sur la paix

"Le paquebot ‚Suisse' navigue à vue et il semble avoir perdu boussole et compas; son existence est même mis en doute par certains. Quant aux supposés pilotes, autant ne pas en parler.

Le prestige de la Suisse sur la scène internationale (même olympique) est sévèrement entamé, les revers se succèdent et, dans le miroir officiel, le sourire est grimaçant.

Et si la voie de remise à flot était la prise au sérieux d'un message pacifique que l'on nous ressort à toutes les sauces commémoratives?

Une Suisse sans armée (qui ne sert de toute façon à rien), préfiguration d'un monde sans armée. Voilà un message, un but, qui peut redonner un sens à notre identité malmenée. L'abolition de l'armée ciment de notre unité nouvelle parole transmise sur les océans, voilà une belle perspective! Sans compter qu'avec les économies réalisées, tous les ‚fonds de solidarités' déborderont et les tailles dans le vif des dépenses sociales prendront fin.

Alors, un effort et l'armée suisse ne sera plus qu'un (vilain?) souvenir!"

Henri Vuillomenet, Neuchâtel, Président de l'Union syndicale Neuchâtel-Boudry ^


"Je ne veux plus d'armée car je sais qu'une nouvelle guerre, avec les armes dont disposent les grandes puissances, serait un suicide collectif et sacrifierait plusieurs générations. Or je souhaite donner à nos enfants des possibilités de vivre et si possible d'être heureux. Je suis aussi persuadé que la misère qui se répand de plus en plus dans notre monde ne peut qu'engendrer du terrorisme et des conflits et que la seule manière de lutter contre cette misère est de consacrer à des oeuvres politiques et humanitaires les milliards que nous consacrons aux armements. C'est pour moi la seule manière d'assurer notre sécurité à long terme, c'est pourquoi je soutien ces deux initiatives, qui se complètent l'une, l'autre."

François Courvoisier, Genève, Musicien - député socialiste ^


"Il y a dix ans, demander la suppression de l'armée pouvait encore relever de l'utopie, car en ce domaine les choses ne vont pas vite.

Mais aujourd'hui, dix ans après la chute du Mur de Berlin et au sein d'une Europe qui se fait et éloignera les risques de conflits à nos frontières pour très longtemps, notre armée, telle qu'elle existe, est devenue complètement inutile.

Demander sa suppression n'est plus de l'utopie mais un geste de simple bon sens."

Alain Tanner, Genève, Cinéaste ^


Pacifistes, oui. Passives, surtout pas!

"Les femmes ne peuvent se taire devant la militarisation de la planète. L'armée nous concerne directement. Elle détruit des milliers de vies humaines, civiles et militaires. Elle gaspille des richesses fabuleuses, des villes et des pays. Elle s'en prend aux plus faibles et sape l'avenir des générations à venir.

Les femmes et les hommes pâtissent de cette violence qui envahit tous les rapports humains, dans les pays en guerre et partout ailleurs. L'esprit guerrier, agressif, vainqueur du "sexe fort" s'infiltre à travers les écrans et les BD, les jeux et le mode de vie, la compétitivité de l'économie et les tricheries politiciennes. La militarisation de toute société est incompatible avec les valeurs humanistes et solidaires. Les derniers scandales en Suisse ne font que renforcer mon indignation et ma révolte.

Rester complices d'un tel système? "Non" disent les femmes a travers la Bosnie et l'Algérie, le Nicaragua et le Rwanda, mais aussi le GSsA. Osons imaginer une politique globale de paix. Et en Suisse, exigeons d'abord le transfert des gaspillages sur les besoins sociaux et la résolution pacifique des conflits. Parions sur l'intelligence contre l'abrutissement, sur la solidarité contre l'agression, sur l'espoir contre la résignation. Faites aussi ce pari sur l'avenir et soutenez l'initiative pour une politique de sécurité crédible et une Suisse sans armée."

Marie-Thérèse Sautebin, Bienne, Alliance verte et sociale ^


"J'aime les gens qui pensent que le monde pourrait et devrait être un peu moins moche! Bravo et bonne chance pour vos initiatives! Ça va être très amusant!!!"

Sarcloret, Chanteur, Genève

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© Gruppe für eine Schweiz ohne Armee, 10.03.2006, Webdesign dbu