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Rüstung

 

Volksinitiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten!

Unterschriftensammlung beendet

Die nötigen Unterschriften sind beisammen. Herzlichen Dank allen die zum Gelingen der Initiative beigetragen haben!


Die GSoA betreibt für das Initiativkomitee die Webseite www.kriegsmaterial.ch. Um Doppelspurigkeiten zu vermeiden, verweisen wir für aktuelle Informationen auf die Initiativ-Webseite. Hier auf der GSoA-Seite gibt es einige weitere Hintergrundinformationen.

Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten

Aktuelle Informationen auf der ->Initiativ-Webseite


Für die Abstimmungskampagne sind wir auf Unterstützung angewiesen. Wenn Du Dir vorstellen kannst, uns zu helfen, schreibe bitte an gsoa@gsoa.ch

Unterstützen kannst du uns auch mit einem Beitritt als Mitglied der GSoA oder mit einer Spende auf das Konto PC 40-37315-5, GSoA, 4058 Basel.

Informationen auf der GSoA-Webseite zur Initiative


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Weshalb eine Initiative?

Anfang März 2006 präsentierte der Bundesrat einen skandalösen Vorschlag: Ausgedientes Armeematerial soll in Zukunft «ohne Auflagen (bezüglich Weiterverwendung inkl. Wiederausfuhr an Drittstaaten)» ins Herstellerland zurückgeführt werden. Weiter sollen auch Exporte in Länder mit prekärer Menschenrechtslage wiederaufgenommen werden, etwa nach Ägypten.
-> Medienmitteilung

Die Schweizer Regierung hat in der Vergangenheit höchst bedenkliche Waffenausfuhren bewilligt, und Schweizer Rüstungsfirmen haben aus unverantwortlichen Geschäften Profite geschlagen. Mit der geplanten Initiative sollen insbesondere folgende Missstände behoben werden:

Die Skandale, welche seit dem letzten Sommer in die Öffentlichkeit gelangt sind, haben gezeigt, dass die aktuelle Regelung zu large ist. In der Schweizer Regierung, in der mit Christoph Blocher selbst ein ehemaliger Rüstungsindustrieller vertreten ist (Zündertechnik der Patvag), fehlt der politische Wille, die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten. Mit der Initiative für ein Verbot der Kriegsmaterial-Exporten schlagen die GSoA und weitere friedenspolitische Kräfte eine Regelung vor, die keine Interpretationen mehr zulässt.

Es ist moralisch verwerflich, wenn Schweizer Rüstungsfirmen Profite aus gewalttätigen Konflikten und aus Kriegen schlagen. Wenn die Schweiz Kriegsmaterial exportiert, muss sie damit rechnen, dass dieses auch zum Einsatz kommt. Waffen produzieren aber nicht Sicherheit, sondern schaffen Unsicherheit. Waffen sind die Grundvoraussetzung für gewalttätige Konflikte und Kriege. Wer für eine friedlichere Welt einsteht, muss dafür sorgen, dass weltweit weniger Waffen zur Verfügung stehen. Die Schweiz kann mit einem Verbot von Kriegsmaterial-Exporten einen Beitrag dazu leisten, die Welt sicherer zu machen. Zudem käme einem Kriegsmaterial-Exportverbot der Schweiz eine hohe internationale Signalwirkung zu.

Vollversammlung

Die GSoA beschloss an ihrer Vollversammlung vom 30. April 2006 einstimmig die Lancierung der Initiative. 60 Aktivistinnen und Aktivisten diskutierten das Projekt in der Berner Reitschule. Die Schweiz soll sich nicht am permanenten «Krieg gegen Terror» beteiligen, auch nicht mit Waffenlieferungen.

Aktionen

Die GSoA organisierte verschiedene Aktionen gegen Rüstungsgeschäfte und Rüstungsunternehmen, an anderen beteiligte sie sich aktiv.
Eine Übersicht über die letzten Jahre...

Informationen

Hier ist ein Dossier zusammengestellt mit Informationen der GSoA zu den Rüstungsgeschäften. Links zu vielen Artikeln aus der GSoA-Zeitung sowie Medienmitteilungen zum Thema.
Informationsdossier...

© Gruppe für eine Schweiz ohne Armee, 04.09.2008, Webdesign dbu