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G8 Gipfel in Evian

 
-> Artikel GSoA Zeitung mit Rückblick

In Evian am französischen Genfersee-Ufer fand vom 1. bis 3. Juni 2003 ein Gipfel der G8 statt. G8 ist der Verein der sieben reichsten Länder (G7) plus Russland. An diesem Gipfel namen Kriegstreiber wie der US-Präsident George W. Bush, der britische Premierminister Tony Blair oder Russlands Präsident Vladimir Putin, dessen Soldaten in Tschetschenien wüten, teil.
Ein ausführlicher Bericht ist in der GSoA Zeitung vom Herbst 2003 erschienen: Viel Grün am Genfersee.

Grosskundgebung in Genf

Die GSoA rief zur friedlichen Teilnahme an der Grosskundgebung in Genf gegen den G8 Gipfel auf. Zwischen 50'000 und 100'000 Menschen namen am Marsch zur schweizerisch-französischen Grenze teil. Die einen begannen von Genf aus, die anderen vom Französischen Annemasse aus.

Die Forderungen der Demonstration waren so vielfältig wie die Teilnehmer. Wir akzeptieren die rücksichtslose Politik der Mächtigen der reichsten Länder nicht. Verlangt wurden zum Beispiel die vollständige Annulierung der Schulden von 3. Weltländern, ein Stop der Privatisierung öffentlicher Güter wie der Trinkwasserversorgung, der Abzug der US-Truppen aus dem Nahen Osten oder eine echte Friedenslösung für Palästina.

Dass es am Rand der friedlich verlaufenen Demo zu Sachbeschädigungen kam, bedauert die GSoA. Die Ausschreitungen schaden der erfolgreichen Grossdemonstration und den gewaltfreien Blockadeaktionen.

Photos von der Grossdemonstration

Militäreinsatz am G8 Gipfel

Flugblatt für die Soldaten zum Ausdrucken und Verteilen.
Flugblatt Deutsch | Tract Français

20. Mai 2003: Medienkonferenz zum Verweigerungsaufruf

12. Mai 2003: Stoppt Keckeis - Keine Armee gegen G8-GegnerInnen
In einem Interview mit der Sonntagszeitung vom 11. Mai 2003 machte Generalstabschef Christophe Keckeis klar, dass er die Demonstration gegen den G8 Gipfel am liebsten verbieten würde. Er kritisiert die Unterscheidung zwischen innerer Sicherheit (Polizei) und äusserer Sicherheit (Armee).
Medienmitteilung der GSoA...

17. März 2003: Die Armee, immer auf der Suche nach neuen Aufgaben, will für den Gipfel 5'600 Milizsoldaten einsetzen. Die GSoA findet es gefährlich, dass Milizsoldaten gegen die demonstrierende Bevölkerung eingesetzt werden sollen.

Die GSoA ist auch nicht einverstanden, dass die Schweiz mehr als 40 Millionen Franken ausgeben will, um einen Gipfel zu unterstützen, wo sich Kriegstreiber die Hand geben. (Das ist etwa so viel, wie die Schweiz jährlich für zivile Friedensförderung ausgibt.)
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Bush soll nicht die Schweiz besuchen

Am 14. April veröffentlichte die GSoA zusammen mit anderen Organisationen einen offenen Brief an Bundesrat Pascal Couchepin. Darin wird er aufgefordert, den offiziellen Empfang der Schweiz von George W. Bush abzusagen.
Unterdessen wurde das Treffen Bush-Couchepin im Genfer Flughafen abgesagt, angeblich wegen Terminproblemen.
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© Gruppe für eine Schweiz ohne Armee, 10.03.2006, Webdesign dbu